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Juni´26

Radreise „Oberpfälzer Hügelland“

und entlang von Flusslandschaften

Zum dritten Mal war die Oberpfalz Ziel unserer diesjährigen Radreise, an der 33 DAV-Senioren mit den E-Bikes vom 15.-19. Juni teilnahmen.

Ausgearbeitet wurde die Radreise von Hans Holzgartner und zusammen mit Albert Bruckner und Irmi Hasenöhrl organisiert. Als Stützpunkt diente uns wieder das Hotel „Igel“ in Püchersreuth, in dem wir wieder, wie schon bei der Radreise 2023 freundlich aufgenommen wurden. Start der ersten Radtour bei der Anreise war Pfreimd, ehemalige Residenzstadt der Landgrafen von Leuchtenberg. Von dort aus wurde auf dem Pfreimdtalradweg bis zur Pfreimdtalsperre mit dem Kraftwerkt bei Trausnitz und den weiteren Staustufen bei Tanzmühle und Kainzmühle bis nach Eslarn geradelt, wo wir die Räder in der Brauerlebniswelt einstellen konnten.

Start des zweiten Radtags war Eslarn mit Ziel am Hotel. Zunächst ging es auf dem „Bocklradweg“, einer aufgelassenen Lokalbahnstrecke, zum Grenzort Waidhaus und weiter in stetigen langgezogenen Bergauf- und Bergabstrecken auf dem Fernradweg „Grünes Dach“ über die Silberhütte, einem Langlaufzentrum der nördl. Oberpfalz zum Zwischenziel nach Bärnau mit dem Geschichtspark. Nach einer längeren stärkenden Pause starten wir auf dem „Vizinalbahnradweg“ bis Liebenstein und weiter über die kleinen Dörfer Beidl und Schönficht zum Hotel.

Der dritte Radtag war die „Königsetappe“. Nach dem Start beim Hotel geht es zunächst nach Windischeschenbach hinab und weiter auf dem Fichtelnaabradweg hoch zum Geologiezentrum. Dort wurde mit der größten Landbohranlage der Welt mit seinem 83 m hohen Bohrturm 9.101 m tief in die Kontaktzonen zweier großer Kontinentalschollen gebohrt. Ab Erbendorf führt die Route auf lokalen Fahrradwegen, Güterwegen, Forststraßen und kurz auf Staatsstraßen zum Zwischenziel, dem Klosterdorf Steinhart zur verdienten längeren Pause. Auf ähnlichem Streckenprofil wurde über Pressath, Pichlberg, Wildenrath zum Hotel geradelt.

Nach einem Bustransfer starten wir unterhalb der Klosterburg „Schweppermann“ in Kastl bei Amberg. Auf dem Lauterachtalradweg wurde gemütlich ohne große Steigungen meist entlang der Lauterach bis zur Mündung in die Vils bei Schmidmühlen geradelt. Die Route besticht durch ihre landschaftliche Schönheit mit Trockenrasen und Wacholderbüschen, weshalb das Lauterachtal auch als „Toskana der Oberpfalz“ bezeichnet wird. Die weitere Radroute führte nun entlang der Vils auf dem Bahntrassenradweg bis Rieden und weiter über Ebermannsdorf nach Stulln zum Endpunkt der heutigen Etappe. Hier können wir die Räder einstellen und gönnen uns im Biergarten eine Pause, bevor es mit dem Bus zum Hotel geht.

Am letzten Radtag starten wir in Stulln und radeln ebenfalls gemütlich auf dem „Naabtalradweg“ über Schwarzenfeld, Krondorf, Burglengenfeld bis Krachenhausen bei Kallmünz, wo die Räder verladen wurden. Nach einer kurzen Busfahrt wird beim Klosterbräu in Adlersberg bei Regensburg im Biergarten noch eingekehrt wir und treten zufrieden nach gut 300-Fahrkilometern mit 2.942 Höhenmeter bei reiner Fahrzeit von 17 ½ Std. die Heimreise an.

Das „Oberpfälzer Hügelland“ geprägt von der weitläufigen hügeligen Kultur- und Ackerlandschaft, die Fahrstrecken entlang der naturbelassenen Flüsse, war für viele Teilnehmer Neuland. Ein besonderer Dank seitens der Gruppenleitung galt allen Helfern und Teilnehmern, die durch ihr umsichtiges Fahren und gegenseitige Unterstützung während der einzelnen Touren diese unfallfreie Radreise ermöglichten.

Hans Holzgartner