Reichenhaller Haus – aktueller Stand der Dinge
Seit der Einreichung des Bauantrags Ende August 2024 und meinem letzten Bericht bei der Jahreshauptversammlung im März 2025 war das Reichenhaller Haus mehrmals Gegenstand medialer Berichterstattung. Im Folgenden will ich die Entwicklung seit der Hauptversammlung zusammenfassen:
Die ursprünglich geplante Anzahl der Gästebetten wurde von 36 auf 30 reduziert. Dadurch stellt das Vorhaben keinen Sonderbau mehr dar und im Altbau sind weniger bauliche Veränderungen nötig. Für den Denkmalschutz war eine Fotodokumentation der Innenräume anzufertigen und eine Variantenstudie der Fassade des Ersatzbaus.
Daneben wurde der landschaftspflegerische Begleitplan erstellt und nachgereicht, die spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) war bis zu dieser Berichterstellung noch nicht abgeschlossen. Für die saP waren mehrere Bestandserhebungen vor Ort, verteilt über die Hüttensaison erforderlich, für die Baugenehmigung wird das Ergebnis der saP abgewartet.
Die wasserrechtliche Erlaubnis ist noch nicht erteilt, hier stehen unser Ingenieur Herr Schreff und das Wasserwirtschaftsamt Traunstein im fachlichen Austausch.
Nach derzeitigem Stand des Genehmigungsverfahrens wird der Ersatzbau frühestens 2027 erfolgen können, 2026 wird daher eine weiter, „normale“ Saison.
Die Hüttensaison 2025 war erneut vom Wassermangel geprägt, bedingt durch die geringen Speicherkapazitäten und die Trockenperioden im Mai und Juni. Dennoch können wir mit über 1.200 Übernachtungen einen neuen Spitzenwert vermelden. Mein Dank gilt daher unserem Hüttenwirt Daniel und unserem Hüttenreferenten Marcell, die trotz Wassermangels und den zahlreichen, kleineren Widrigkeiten, bedingt durch die Baufälligkeit der Hütte, den Betrieb weitgehend aufrecht erhalten haben. Den Austausch der in die Jahre gekommenen Batterien werden wir nächstes Frühjahr vornehmen, da sich der Ersatzbau leider um ein weiteres Jahr verzögert.
Max Walch